Texte zu den Bildern:

 

Himmelsbild  

 

Ein grosser Spiegel zeigt den Himmel als ein veränderliches Gemälde. Die Arbeit wurde realisiert bei T-Systems in Saarbrücken zur Ausstellung eines Kunst am Bau Wettbewerbs. Die Wahrnehmung verändert sich durch die geänderte Blickrichtung nachhaltig. Die Dynamik ziehender Wolken überrascht. Auch monochrome Farben des bedeckten Himmels werden in erstaunlicher Vielfalt erfahrbar. Machbar vor Fenstern und unter Oberlichtern. 

 

 

Der Lichtsessel

 

Versuch der beschreibung eines Möbels durch Licht. Grosse Räume bieten genügend Platz für skulpturale Objekte. Das Spiel ist hier ein Möbel nur zu beschreiben. Im Tageslicht oder normalem Kunstlicht entsteht ein Schattenspiel, mit UV Licht soll sich der Lichtsessel generieren. Hier wird gearbeitet mit dem Reflexionsvermögen von flourezierendem Pigment.   

 

 

Raumlichtprojektor  

 

Erstmals im Theater >le carreau< Forbach als Arbeit für das Foyer, um nach dem Stück zum Verweilen anzuregen. Die raumgreifende Lichtinstallation bespielt hier eine dominante Wand aus Sichtbeton und zeigt eine Vorstellung von Ruhe, Grösse, Zufälligkeit und poetischer Tiefe. Drehende Elemiente sind mit Farb,- und Schattenflächen versehen und werden durchleuchtet. So entstehet eine changierende Farbfläche, von etwa 100m². Diese ändert sich stetig und wiederholt sich erst nach langer Zeit.

 

 

Lichtgemälde

 

Rundgang 2008 in der HBKsaar und Rosengarten Mannheim -Farbklänge Klangfarben- 2011. Die Weiterentwicklung der kinetischen Apparatur aus dem Theater lässt sich variationsreich verwenden. Ein poetisches, bewegtes Gemälde aus Licht entsteht wenn die Maschine hinter einer Projektionswand positioniert wird.   

 

 

 

Stadtfeuer  

 

Die begehbare Skulptur zeigt ein zufallsähnliches, dynamisches Lichtspiel, eine abstrakte Transformation offenen Feuers. Sie wird zur Luminale 2006 im Park am Museum der Weltkulturen am Schaumankai in Frankfurt erstmals ausgestellt. Es entsteht eine kommunikative und meditative Situation. Zwischen Stadtmöbel und benutzbarer Skulptur ergibt sich gerade durch niederkomplexe Technik eine, eigentümlich greifbare, aber auch geheimnisvolle Qualität visueller Erfahrung. Sozial gedacht werden urbane Treffpunkte aufgewetet. Der Betrachter soll durch die Kraft des offenen Farbraumes, die Dynamik und das Licht positive Impulse erfahren.

 

 

 

Kanaldeckel

 

Zur Fussball Weltmeisterschaft 2006 werden einige Kanaldeckel in Kaiserslautern beleuchtet. Auf der WM Meile  werden sie so zu Wegezeichen. Das Publikum interpretiert den Lichtkreis beispielsweise als Tanzpodest oder Feuerstelle. Es agiert spontan und kreativ.  Die befahrbare Struktur ist mit roten LEDs ausgestattet. Die Objekte können gekauft oder gemietet werden und sind in jeder Farbe machbar.


Leuchtturm

Zu den Passagen 2007 in Köln wird erstmalig der Leuchtturm der ehemaligen Heliosfabrik künstlerisch beleuchtet. Um die Jahrhunderwende als Musterobjekt und Zeichen der Fabrik gebaut, erscheint er erst vor einigen Jahren, nach Rekonstruktion des Dachhauses, wieder im Bewustsein der Menschen. Eine kinetische Lichtskulptur projeziert ihr kontemplatives Bild rundum auf die Scheiben. Das Wahrzeichen des Viertels Ehrenfeld bekommt die Anmutung einer riesigen Nachttischleuchte Das Lichtspiel erinnert an Flammen, läuft langsam und wiederholt sich lange nicht. Besonders Anwohner bewerten die Arbeit sehr positiv.

   

Sonne                             

2007 entsteht die Skulptur zum Projekt >Das inszenierte Fenster in der nächtlichen Stadt< bei Prof. D. Hausig an der HBKsaar und ist dort 100 Tage in Betrieb. Zur Luminale 2008 in Frankfurt ist sie in den Räumen der Galerie Anita Beckers zu sehen. Ein Hohlraum wird indirekt ausgeleuchtet. Digitale Lichtsteuerung verändert stetig die Farbwerte im Bereich von Orange. Das Flammen des Randes der Betrachtungsfläche, ein psychisches Kontrastphänomen, wird hier als Aura der Sonne interpretiert. Das Objekt hat den plakativen Stil eines Endzeit Comics und ist leicht zu konsumieren. Es ist hell und bunt was kräftig wirkt und positiv aufgenommen wird. Eine künstliche Sonne reflektiert den Glauben des Menschen alle Probleme technisch lösen zu können. Die Arbeit lässt sich hinter Glas, z.B. in Schaufenstern, ausstellen.

   

 

Tanz der Schatten

 

Kunst am Bau Projekt Rheinsteig Jugendgästehaus Kaub im oberen Mittelrheintal. Einstimmiger Gewinn des zweistufigen WettbewerbsEin rotierender Projektionsapparat lässt Schattenrisse und Farbverläufe auf Boden, Wänden und Fenstern erscheinen. 2009 -10 entsteht das kinetische Projektionsobjekt für den Eingang. Ein Tanzreigen mit Figuren vieler Epochen zeigt sich an Wänden und Fenstern. Die Mechanik aus Kettenrädern und Ketten bildet sich an der Raumdecke ab. Im Bodenbereich generiert sich ein Zufallsähnliches Lichtspiel Die Motive reflektieren das vielfältige Publikum einer Jugendherberge. Sehr ruhig, leise und langsam beweist die Arbeit, dass einfache Bildsysteme auch einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen können.

 

   

 

Das Fenster zum Rhein

 

Weitere Arbeit zum Rheinsteig Jugendgästehaus Kaub 09/10. In einem Nachbau eines historischen Fensters zeigt sich ein Bild des Flusses. Es kommt von einer Kamera im Dach und wird direkt weitergegeben an einen Grossbildschirm im Bistro, der sich in dem Fenster befindet. Neben den Schiffen sind damit jederzeit die Fähre, Autos und die Bahnlinie zu sehen. Der Bahndamm der die Jugendherberge vom Fluss trennt wird überwunden und eine Qualität des Ortes gefahrlos erfahrbar. Dabei wurde besonders an Kinder gedacht 

 


Mit Vergnügen informiere ich Sie detailierter und umfangreicher über meine Arbeit, von der Sie hier nur einen beispielhaften Ausschnitt erfassen können.  

 

Lebenslauf: Licht, Lehre und Ausstellungen 

1999    Projekt:-Sofasogood- Prof. Paolo Deganello. Sofa aus R4 Motorhaube mit Licht in den Scheinwerfern    

2000    Ausstellungsprojekt:-Gegenwart des Ortes- Hausig, Bourgeois. -Lichtsessel- Möbel mit Licht beschreiben  

2000    Lichttechnik bei Dipl. Ing. Volker Thiel Saarbrücken. Grundlagen  

2001    Projekt:-Glaslampen- Prof. P. Deganello, Glashütte Meisenthal/Lorraine. 2Leuchten, Tutorium, Ausstellung, -Touché-                    Wadgassen, Berlin, Nancy. Katalog  

2002    Ausstellungsprojekt:-vor ort- Zeche Göttelborn, Profs.Hausig,.Bourgeois, Christ. z.B.Projektion v. Lichtlinie an hoher                 Schiebetür; Regenhaus; . ISBN:3-98078782-6 

2003    Kunst am Bau, Wettbewerb:  T-Systems. -Himmelsbild-, Umlenkung mit Spiegel. Publikation: LICHT 9/04. -fallende     

           Zahlen-, selbstleuchtende Zahlen schweben, low tech Monitor .ISBN:3-9807878-42  

2003    Zumtobel: Lemgo. Bei Jürgen Mattern, "Monolith"  Präsentieren von Lichtexperimenten. Sechseckiger Korpus wird          

           von der Decke herabgelassen, Entwurf,Planung und Realisierung      

2004    Diplom Design: HBKsaar. Komb. Akzent u. Grundbeleuchtung, Fernsteuerung. Glasarbeit in Meisenthal.                                   H. Hullmann, mit Zumtobel Lemgo       

2004    Gestaltungsauftrag: Gehäuse, für techn. Leuchten. Schmidt Strahl (Lüdenscheid) und Leipziger Leuchten  

2005    Lichtobjekt: Nimm Deine Pille, Lichtobjekt, Grundbeleuchtung 8Watt  

2006    Kunst am Bau: Wettbewerbsgewinn: 7stk -Lichthöhlen- in KL, WM06. In Trägern, Reflektoren, verdichtete Lichtflächen,

           in Kooperation mit Ingo Bracke  ingo²= Bracke x Wendt  

2006    Kunst im öffentlichen Raum: WM 06 Kanaldeckel mit LED Leuchtpunkten. Objekte sind ist autark für mehrere Wochen   

2006    Kunst im öffentlichen Raum: Das Lichtobjekt -Stadtfeuer- Park des Museums der Weltkulturen zur Luminale 2006 

2006    Produktgestaltung: Gartenleuchten mit Sandstein. Mit Martin Picard, Steinbruch Picard Nähe KL   

2006    Dauerausstellung: Theateroyer >le carreau<. Forbach. Raumgreifende Projektionsmaschine bespielt eine Betonfläche    

2007    Kunst im öffentlichen Raum: Leuchtturm in Köln Ehrenfeld. Künstler. Lichtprojektionsobjekt. Während der Passagen    

2007    Kunst am Bau, Privatauftrag: Garteninszenierung Heidelberg. Gegenüber des Schlosses werden Sandsteinterrassen

           skulptural in Szene gesetzt    

2007    Diplomarbeit mit Auszeichnung in Freie Kunst bei Prof. D. Hausig an der HBKsaar. -Der Ornamentegenerator- . Skulptur             generiert Rundornamente . Spiegeltunnel hinter dem sich eine Trommel mit Bildbestandteilen dreht  

2007    Meisterschüler bei Prof. Hausig. Realiser  -Inszeniertes Fenster- SB. Professionell bespielte 21 Leerstände. Mit Katalog   2008    Ausstellungsprojekt: -Die Sonne- orangener Lichtkreis, Kontrastphänomene u. digitale Steuerung. Künstliche Sonne, der             Glauben des Menschen alle Probleme technisch lösen zu können  

2008    Ausstellungsprojekt: Galerie Anita Beckers, Luminale Frankfurt. -Sonne- und  -Der Ornamentegenerator-.  Katalog   

2009    Kunst am Bau, Privatauftrag: Inszenierung eines Hanggartens in Battenberg. Aus skulpturalen Einzelobjekten fügt sich                ein Auftritt zusammen.   

2008    Meisterschüler und Honorauftrag bei Prof. D. Hausig. Projekt: Digitale Steuerung von künstlerischen Arbeiten  

2008    Kunst am Bau, Wettbewerbsgewinn, einst.: Illumination d. neuen Eingangsgebäudes, hist. Rosengartens in Zweibrücken.  2009    Lehrauftrag: HBKsaar. Wintersemester. Grundlagen der Gestaltung mit Licht in Kunst und Design

2009    Lehrauftrag: Wettbewerbsbetreuung HBKsaar. Lichtskulptur für Firma Trapp. Profs Hausig u Brandolini  

2009    Tag des offenen Ateliers: Ausstellung in unserem Privatanwesen in der Vorderpfalz    

2009    Kunst am Bau: Privatauftrag, Firma Löchel Industrieautomation. Digitale Lichtskulptur. mit orginal Plan mit 12,5m Länge. 2009    Ausstellungsprojekt: Daniel Hausig in der Stadtgalerie Backnang. Die -Sprechende Wand-, 36 Fenster als Pixelfläche und            -fliegende Staubsauger-  mit interaktiver Steuerung sind dabei, studentische Arbeiten die ich mitentwickelt habe  

2009    Kunst am Bau, Wettbewerbsgewinn, einstimmig: Neue Jugendherberge Kaub, ob. Mittelrheintal, Lichtarbeiten: - Tanz der              Schatten -  (Zentralprojektion, Farblichtspiel); - der Brunnen - (Motive unter Wasser); Bistro, - das Fenster zum Rhein -             (Grossmonitor, Echtzeitbild des Flusses)      

2010    Mitgliedschaft im Künstlerbund Rhein Neckar

2010    Ausstellung, Rosengarten Mannheim, kinetische Skulptur - Der grosse Wurf -   

2011    Farbklänge Klangfarben Ausstellung des Künstlerbundes Rhein Neckar mit der Popakademie, - Lichtgemälde - 

           Rosengarten Mannheim  

2011    Mobilität Ausstellung des Künstlerbundes Rhein Neckar, - Schrottplatz für Spielzeugautos - Rosengarten Mannheim

2011    Künstlerisch- wissenschaftlicher Mitarbeiter, Leiter des Lichtlabors seit April in der HBKsaar

2012    Enst Jandl. Szenisches Gedicht für Beleuchter und Tontechniker. 3X Aufführung im Theater Sparte 4 in SB. Erarbeitet mit            Holger Friese und Studenten der HBK saar.  

2012    -Die ewige Weinuhr- Ausarbeitung eines Projektionsobjektes für Winzer